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Nebenwirkungen der Immuntherapie und Ratschläge

DieImmuntherapie ist eine Krebsbehandlung, die anders funktioniert als andere traditionelle Krebstherapien. Ziel der Immuntherapie ist es, unser Immunsystem zu stärken, indem seine Fähigkeit genutzt wird, äußere Einwirkungen, die für den Körper schädlich sind, wie z. B. Krebs, zu erkennen und zu bekämpfen. Die Immuntherapie zielt also darauf ab, die Reaktion der Zellen, die an der Abwehr unseres Körpers beteiligt sind, zu verbessern.

Diese Art von Therapie hat keine unmittelbare Wirkung und die Nebenwirkungen lassen sich in zwei Kategorien einteilen:

  • diejenigen, die unmittelbar nach der Verabreichung auftreten;
  • diejenigen, die einige Wochen nach Beginn der Behandlung auftreten (aufgrund einer Zunahme der körpereigenen Abwehrmechanismen).

Wie funktioniert die Immuntherapie?

Bei derImmuntherapie wird das Immunsystem des Patienten mit Hilfe von Medikamenten aktiviert, indem es dazu angeregt wird, krebsartige und schädliche Zellen im Körper anzugreifen. In den letzten Jahren hat diese Behandlung bei Patienten positive Ergebnisse gezeigt:

  • Tumorverkleinerung;
  • das Überleben im Vergleich zu herkömmlichen Therapien verlängert;
  • immunologischen Gedächtnis ist das Immunsystem auch nach Absetzen der Behandlung in der Lage, wiederkehrende Krebszellen zu erkennen und anzugreifen.

Kurz- und Langzeitnebenwirkungen der Immuntherapie

Wir haben Sie bereits über die Nebenwirkungen der Strahlen- und Chemotherapie informiert.

Auch bei der Immuntherapie variieren die Nebenwirkungen von Patient zu Patient. Einige der häufigsten sind:

Auf kurze Sicht

  • Hautreizungen, Erytheme, Juckreiz und Trockenheit der Haut, Vitiligo;
  • Fieber und Schüttelfrost;
  • Übelkeit und Diarrhöe;
  • Druckabfall;
  • Schläfrigkeit;
  • allergische Reaktionen.

Auf lange Sicht:

  • Dermatitis und Hautausschläge;
  • Diarrhöe;
  • Verringerung der weißen Blutkörperchen (diese Nebenwirkung erfordert eine Antibiotikatherapie, um Infektionen zu vermeiden);
  • verminderte Produktion von Blutplättchen;
  • Muskel- und Gelenkschmerzen;
  • Schilddrüsen-, Nebennieren- und Hypophysenprobleme;
  • Diabetes.
  • Diese Nebenwirkungen treten nicht in allen Fällen auf, wenn sich ein Patient immunologischen Therapien unterzieht. Beim Auftreten von Symptomen ist es immer ratsam, seinen Onkologen zu konsultieren.